AUDI AG im September 2017: Absatz legt in Nordamerika und China weiter zu

11.10.2017. Die AUDI AG hat das dritte Quartal mit einem Verkaufsplus im September von 2,6 Prozent gegenüber 2016 beendet. Im vergangenen Monat setzte das Unternehmen 178.350 Einheiten ab.

Dabei ergab sich bei den Topmärkten ein zweigeteiltes Bild: Während der Absatz in den USA (+9,6%) und in China (+7,2%) zulegte, blieben die Verkaufszahlen in Deutschland 0,5 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Seit Januar übergab der Hersteller 1.380.800 Premium-Automobile an Kunden, damit reduzierte sich das kumulierte Minus auf 2,0 Prozent gegenüber 2016, dem bisher verkaufsstärksten Jahr der Audi-Geschichte.

„Im September haben unsere vielfältigen Modelle erneut die Strahlkraft unserer Marke demonstriert: Besonders hohe Zuwächse gab es bei unserer sportlichen und progressiven Audi A5-Familie, auch der Audi Q5 sowie unser jüngstes SUV, der Audi Q2, kamen gut an“, sagt Bram Schot, Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG. „ Mit der Präsentation des neuen Audi A8 stehen wir am Beginn eines einzigartigen Modellfeuerwerks. Diese Aussicht lässt uns positiv auf die Zukunft blicken.“

In Nordamerika erlebte Audi mit rund 23.600 Auslieferungen den verkaufsstärksten September aller Zeiten. Trotz klimatischer Ausnahmesituation setzten die Vier Ringe ihr Wachstum in den Vereinigten Staaten fort. Seit Januar 2011 erzielte dort die Nachfrage nach Audi-Modellen ununterbrochen neue Rekordwerte. Im vergangenen Monat markierte ein Anstieg von 9,6 Prozent auf 19.308 verkaufte Automobile einen neuen Bestwert. Dabei schlugen besonders die Verkaufswerte des Audi Q5 positiv zu Buche: 4.596 Autos stehen für ein Plus von 16,1 Prozent gegenüber Vorjahr. Seit Januar entschied sich im Schnitt fast jeder vierte US-Kunde für das Mittelklasse-SUV. Über das gesamte Produktportfolio gingen seit Januar 160.914 Einheiten an Käufer in den Vereinigten Staaten, eine Steigerung von 5,7 Prozent.

Auch Kanada registrierte im September erneut eine große Nachfrage. Seit Mai 2017 wachsen die kanadischen Auslieferungen zweistellig. Mit 3.277 Automobilen übertrafen sie im vergangenen Monat den Wert aus 2016 um 19,6 Prozent.

In China knüpfte der September an die positive Absatzentwicklung der vergangenen Monate an. Mit 58.445 Auslieferungen verzeichnete Audi den bisher verkaufsstärksten Monat im Jahr 2017. Die Audi-Verkäufe zogen um 7,2 Prozent an. Neben einer weiterhin hohen Verkaufsrate beim Audi A6L punkteten auch der Audi Q7 und der Audi A5. Gegenüber dem Vorjahrswert erzielten das Premium-SUV und das Modell der oberen Mittelklasse ein Plus von 42,1 und 55,4 Prozent. Seit Beginn des Jahres nahmen im Reich der Mitte 418.670 Kunden einen neuen Audi entgegen. Damit liegen die Verkäufe seit Januar nur noch 4,9 Prozent unter dem Wert aus 2016.

Im Einzelmonat September steigerten sich in Europa unter anderem Spanien (+16,2% auf 3.952 Autos) und Italien (+13,1% auf 6.055 Autos). In beiden Märkten war ein deutlicher Trend in Richtung SUV erkennbar. In Spanien erwarben im vergangenen Monat 1.711 Kunden ein Modell der Q-Familie. Besonders nachgefragt war der Audi Q5, hier lagen die Verkäufe 18,2 Prozent über Vorjahr.Sehr beliebtbei den italienischen Audi-Käufern war der Audi Q2 mit 1.131 Einheiten. In den ersten drei Quartalen vertrieben die Ingolstädter in Italien 9.013 Exemplare des jüngsten SUV.

In Deutschland lieferte das Unternehmen im vergangenen Monat 22.406 Automobile aus (‑0,5%). Im Jahresverlauf bleibt der deutsche Heimatmarkt für Audi aber weiter stabil: Seit Januar liegt der Absatz um 0,7 Prozent über Vorjahresniveau und markiert mit 232.518 Automobilen eine neue Bestmarke. In Großbritannien sanken die Auslieferungen gegenüber September 2016 zwar um 4,6 Prozent auf 29.763 Autos, seit Januar entwickelten sich aber die Verkäufe dennoch besser als der dortige, rückläufige Automobilmarkt.

Obwohl der Septemberabsatz in Europa 1,1 Prozent geringer ausfiel als im Vorjahresmonat, ergibt sich eine positive Gesamtbilanz: Mit Blick auf alle Modelle im Zeitraum Januar bis September lieferte Audi rund 661.550 Einheiten aus, das kumulierte Absatzplus beläuft sich auf 0,7 Prozent.

Der neue Audi RS 4 Avant

Der neue Audi RS 4 Avant (Foto: AUDI AG)

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