11.10.2017 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

11.10.2017. Nach den beiden Formel 1-Rennen in Malaysia und Japan ist an diesem Wochenende wieder die DTM an der Reihe: In Hockenheim steigt das große Saisonfinale 2017.

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten vom Wochenende
Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
3 Fragen an Ulrich Fritz
Social Media News: Was gibt’s Neues online?
Das steht an: Termine & Ereignisse in dieser Woche

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

Formel 1: Lewis Hamilton erzielt beim Großen Preis von Japan in Suzuka seinen 61. GP-Sieg
GP3 Serie: Mercedes-Junior George Russell gewinnt in Jerez vorzeitig den Meistertitel
VLN: Abdulaziz Bin Turki Al Faisal, Yelmer Buurman und Hubert Haupt belegen Platz zwei in einem Mercedes-AMG GT3
China GT Championship: Kuo Kuo Hsin und Maxx Ebenal fahren im ersten Rennen auf dem Chengdu Goldenport Circuit auf das Podium. Xu Wei und Naoki Yokomizo wiederholen das Ergebnis in Rennen zwei.

Newssplitter

Stat-Attack – Suzuka: Erfolgreiches Wochenende für die Silberpfeile in Japan – nur eine Woche nach dem harten Rennen in Malaysia gewann Lewis Hamilton den Großen Preis von Japan in Suzuka. Für Lewis war es sein 61. Grand Prix-Sieg, der dritte auf dem Suzuka International Racing Circuit und der achte in dieser Saison. Gleichzeitig markierte der Triumph seinen 40. Sieg als Silberpfeil-Fahrer. Für das Team war es bereits der zehnte Saisonsieg im 15. Rennen. Bereits am Samstag hatte sich Lewis mit seiner 71. Pole Position in der Formel 1 in die Statistikbücher eingeschrieben. Aber auch Valtteri Bottas gelang eine Bestmarke: Er fuhr im Verlauf seiner starken Aufholjagd die 150. schnellste Rennrunde mit Mercedes-Power.

GP3-Champion: Bereits ein Rennwochenende vor dem Saisonfinale sicherte sich Mercedes-AMG Petronas Motorsport Junior George Russell am vergangenen Wochenende in Jerez den Meistertitel in der GP3 Serie. „Es fühlt sich fantastisch an“, sagte George, der damit in die Fußstapfen von Silberpfeil-Pilot Valtteri Bottas und Mercedes-Junior Esteban Ocon tritt, die 2011 respektive 2015 die GP3 Meisterschaft für sich entscheiden konnten. Seit 2010 gelang neun Fahrern, die in der GP3 starteten, der Sprung in die Königsklasse. Nach einem privaten Test in einem W06 aus dem Jahr 2015 Anfang April in Portimao durfte George bei den zweitägigen Testfahrten vor der Sommerpause in Budapest zum ersten Mal ein 2017er Formel 1-Auto testen. „Das Team hat mich zu einem besseren Fahrer entwickelt“, sagte George. „Ich denke, Mercedes spielte eine wichtige Rolle [bei diesem Erfolg]. Teil des Teams zu sein und bei den De-Briefings Zeit mit Lewis und Valtteri zu verbringen, einfach zu sehen, wie sie die Daten analysieren und dem Team Feedback geben. Das hat mir in dieser Hinsicht sehr geholfen.“

Auf zum Finale: Am kommenden Wochenende (13.-15. Oktober) kehrt die DTM zum großen Saisonfinale an den Ort zurück, an dem Anfang Mai alles begonnen hat – den Hockenheimring. Am 6. Mai startete Lucas Auer beim Heimrennen von Mercedes-AMG Motorsport mit einem Sieg im Auftaktrennen in die DTM-Saison 2017. Der Hockenheimring war in der Vergangenheit ein gutes Pflaster für die Marke mit dem Stern: Mit 34 Siegen ist Mercedes-AMG die erfolgreichste Marke auf dem Kurs. Die meisten Siege auf dieser Strecke fuhr „Mr. DTM“ Bernd Schneider (13 Siege) ein. Von den sechs aktiven Fahrern im Mercedes-AMG Motorsport DTM Team weist Team-Captain Gary Paffett die größte Erfahrung auf dem Hockenheimring vor: In 31 Rennen stand er bislang zehn Mal auf dem Podium – vier Mal davon als Sieger. Auch Paul Di Resta, Edoardo Mortara (je zwei Siege) und Lucas Auer (ein Sieg) haben in Hockenheim schon ganz oben auf dem Podium gestanden.

#D2BD: Die Initiative „Dare to be Different“ kommt am Donnerstag vor dem DTM-Finale in Hockenheim erstmals nach Deutschland. „Dare to be Different“ wird unter anderem von Susie Wolff, Claire Williams und dem britischen Motorsportverband MSA unterstützt und soll junge Mädchen und Frauen zu einer Karriere im Motorsport sowie damit verbundenen Bereichen wie Technik oder Ingenieurswesen ermutigen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12. Oktober auf der Kartbahn in Walldorf in unmittelbarer Nähe zum Hockenheimring statt. Mit dabei sind 100 Mädchen zwischen 8 und 11 Jahren aus den umliegenden Schulen, die im Laufe des Tages an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Fünf glückliche Gewinnerinnen erwartet dabei eine Einladung zum DTM-Saisonfinale am kommenden Wochenende in Hockenheim. Mehr Informationen unter: www.daretobedifferent.org

Erfolgreiche Aufholjagd auf Platz zwei: Der von BLACK FALCON eingesetzte Mercedes-AMG GT3 #7 erreichte in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eine Podiumsplatzierung. Yelmer Buurman (NED), Hubert Haupt (GER) und Abdulaziz Bin Turki Al Faisal (KSA) krönten beim 49. ADAC Barbarossapreis von Startplatz zehn kommend ihre erfolgreiche Aufholjagd mit Rang zwei. Buurman machte bereits in der ersten Runde zwei Positionen gut. Obwohl der Niederländer im Verlauf immer wieder Zeit im dichten Verkehr des 157 Teilnehmer großen Feldes verlor, übergab er auf Position sechs rangierend an Haupt. Der ehemalige DTM-Pilot fuhr in seinem Doppelstint auch bei einsetzendem Regen auf der 24,358 Kilometer langen VLN-Streckenvariante des Eifelkurses konstant schnelle Rundenzeiten und setzte die Aufholjagd bis auf Rang zwei fort. Schlussfahrer Al Faisal zeigte wie seine Teamkollegen eine fehlerfreie Leistung und überquerte nach 26 Runden die Ziellinie auf Platz zwei. Der finale neunte Saisonlauf, der 42. DMV Münsterlandpokal, findet am 21. Oktober statt.

Härtetest endet mit Doppelsieg: Beim 12-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps hat der neue Mercedes-AMG GT4 einen weiteren Testlauf erfolgreich absolviert. Auf der legendären Ardennen-Achterbahn feierte das Mercedes-AMG Testteam Uwe Alzen Automotive mit dem Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 211 nach 215 Runden den Sieg in der GT4-Klasse. Mike Stursberg (GER), Chris Tiger (USA), Fabian Hamprecht (GER) und Mercedes-AMG Fahrer Christian Hohenadel (GER) fuhren sogar lange Zeit um den Gesamtsieg mit und schafften am Ende als Dritte den Sprung aufs Siegertreppchen der Gesamtwertung. Das Mercedes-AMG Testteam BLACK FALCON führte mit dem Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 2 das Feld über Stunden an, wurde aber durch einen Unfall in der zweiten Rennhälfte zurückgeworfen. Das Fahrerquartett Saud Al Faisal (KSA), Alexander Toril (ESP), Miguel Toril (ESP) und Adam Christodoulou (GBR) kämpfte sich bei typischem Ardennenwetter jedoch erfolgreich zurück, wurde am Ende nach 212 Runden Zweiter in der Klasse der GT4-Fahrzeuge und sammelte ebenfalls wichtige Erkenntnisse für den letzten Feinschliff des neuen GT4-Rennwagens, der Ende 2017 an die ersten Kundenteams ausgeliefert wird. Dass das neueste Mitglied der Mercedes-AMG Familie nicht nur ausdauernd, sondern auch schnell ist, bewiesen Rennlegende Bernd Schneider (GER), Indy Dontje (NED) und Jörg Viebahn (GER) am Steuer des Mercedes-AMG GT4 vom Mercedes-AMG Testteam HTP Motorsport: Schneider eroberte mit der Startnummer 84 nicht nur die Pole Position, sondern fuhr auch die schnellste Rennrunde.

Saisonfinale im DMV GTC: Auf dem Hockenheimring erlebten drei Kundenteams von Mercedes-AMG einen erfolgreichen Abschluss der Saison 2017. Kenneth Heyer (GER) feierte am Steuer des Mercedes-AMG GT3 der équipe vitesse im ersten von zwei Läufen des DMV GTC einen Klassensieg sowie Platz drei in der Gesamtwertung. Teamkollege Josef Klüber (GER) ließ im zweiten Rennen mit dem dritten Rang in der Klasse eine weitere Podiumsplatzierung folgen. Im abschließenden Dunlop 60-Rennen verpasste das Duo Heyer/Klüber im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 5 als Zweite den Klassensieg nur um zehn Sekunden und belegte Rang vier in der Gesamtwertung. Für weitere Top 10-Ergebnisse in Hockenheim sorgten ANTeam-Pilot Bruno Stucky (SUI) im SLS AMG GT3 sowie Wim de Pundert (NED) im Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport. Ein erfolgreiches Renndebüt für Mercedes-AMG Motorsport feierte zudem Urs Furter. Der Schweizer fuhr seinen SLS AMG GT3 im 60-Minuten-Rennen auf Platz drei in der Klasse D-8.

Erfolgreiches Wochenende für den Mercedes-AMG GT3 in Asien: Zwei zweite Plätze fuhr der Mercedes-AMG GT3 in der China GT Championship auf dem Chengdu Circuit ein: In Rennen eins am Samstag überquerte D2 RACING SPORT die Ziellinie knappe 7,674 Sekunden hinter dem Sieger. Die Fahrerpaarung Kuo Kuo Hsin (CHN) und Maxx Ebenal (CAN) ging von Startplatz fünf in das turbulente Rennen, das nach einem Unfall während der Startphase unterbrochen wurde. Das Duo behielt beim Neustart hinter dem Safety Car einen kühlen Kopf und pilotierte den Mercedes-AMG GT3 #2 sicher durch das Feld. Ein starkes Finish von Ebenal/Hsin sorgte nach einer Stunde Fahrzeit für den zweiten Platz des taiwanischen Teams. Mit dem von KINGS Racing eingesetzten Mercedes-AMG GT3 #17 fuhr ein weiteres Fahrzeug der Performance-Marke aus Affalterbach in die Top 10. Xu Wei (CHN) und Naoki Yokomizo (JPN) beendeten Rennen eins auf Rang sechs.

Einen Tag später sorgte KINGS Racing für den Podestplatz für Mercedes-AMG Motorsport. In einem weiteren von Unfällen geprägten Rennen zeigte das Duo Wei/Yokomizo eine fehlerfreie Leistung und sicherte sich Rang zwei. Kein Rennglück in Rennen zwei hatte D2 RACING SPORT. Startfahrer Ebenal zeigte zwar in Führung liegend die schnellsten Rundenzeiten, doch mehrere Safety-Car-Phasen ließen das Feld immer wieder aufschließen. Dennoch übergab der Kanadier auf Rang eins an Teamkollege Hsin. Der amtierende Pan Delta Racing Festival Champion musste den Mercedes-AMG GT3 #2 nach einer unverschuldeten Kollision jedoch abstellen.

Einen weiteren zweiten Platz gab es für Mercedes-AMG Motorsport in der Super GT. Ein Regenschauer vor Start auf dem Chang Internation Circuit in Thailand machte das 61-Runden-Rennen schon vor Rennbeginn zur Lotterie. GOODSMILE RACING kam mit den schwierigen Bedingungen am besten zurecht. Startfahrer Tatsuya Kataoka (JPN) machte eine Platzierung gut und übergab auf Rang drei an seinen Teamkollegen. Auch Nobuteru Taniguchi (JPN) zeigte eine souveräne Vorstellung, überholte einen weiteren Konkurrenten und steuerte den Mercedes-AMG GT3 #4 lediglich fünf Sekunden hinter dem Sieger über die Ziellinie. Das Duo Naoya Gamou und Haruki Kurosawa (beide JPN) im von LEON RACING eingesetzten Mercedes-AMG GT3 #65 erreichte das Ziel auf Rang neun und sorgte so für eine weitere Top 10-Platzierung für Mercedes-AMG Motorsport.

3 Fragen an Ulrich Fritz

Uli, zwar ist die Saison noch nicht ganz vorbei, dennoch wie fällt bisher dein Fazit aus?

Ulrich Fritz: Ich denke, wir haben bisher eine sehr spannende Saison erlebt. Vor allem die Rennaction war in diesem Jahr deutlich besser als in den vergangenen Jahren. Das zeigt auch, dass die getroffenen Entscheidungen vor Saisonbeginn alle in die richtige Richtung gegangen sind. Alleine schon der neue Re-Start ist beispielsweise für die Fans ein absolutes Highlight. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass wir schon früher eine Abschaffung der Gewichtsregelung erreicht hätten. Ob eine Marke an einem Wochenende stark ist oder nicht, hat ja nicht nur was mit dem Gewicht zu tun, sondern auch damit, wie ein Auto mit der jeweiligen Strecke harmoniert, ob die Ingenieure das richtige Setup gefunden haben und vor allem auch, welcher Fahrer mit der Strecke und den Gegebenheiten am besten umgegangen ist. Die Würdigung dieser Dinge ist mir in diesem Jahr einfach zu kurz gekommen. Wenn eine Marke kein gutes Wochenende erwischt hat, wurde das immer gleich mit den Gewichten erklärt und gut war es.

Denkst du ohne Performance-Gewichte wäre die Saison anders verlaufen?

Ulrich Fritz: Es hätte jedenfalls ein Taktiktool weniger gegeben. Ohne Gewichte hätte jeder immer die volle Performance seines Autos gezeigt. So wäre das taktische Mittel durch langsameres Fahren Gewicht auszuladen weggefallen. Auch der Versuch die Rennperformance als Indikator für die Gewichtsverteilung zu nehmen, hat dann leider an der taktischen Fahrweise nichts geändert. Daher bin ich froh, dass wir die Gewichte nun los sind. Andererseits muss man aber auch sagen, dass wir das System ja nicht ohne Grund gefahren sind. Ziel war es, die Autos auf ein Niveau zu bringen, um den Fahrer in den Vordergrund zu stellen. Und das hätte auch funktionieren können, allerdings nicht, wenn man das Gewicht als taktisches Element einsetzt.

Jetzt geht es zum Final-Rennen. Was wäre für dich in Hockenheim ein Ergebnis mit dem du zufrieden bist?

Ulrich Fritz: Wir haben noch Chancen auf den Titel. Auch wenn diese nicht besonders groß sind, erwarte ich von allen Teammitglieder, dass sie ihre maximale Performance abrufen. Falls es dann nicht mit einem Titel oder einem Rennsieg klappen sollte, kann dennoch jeder Stolz auf seine Leistung sein, weil er alles gegeben hat.

Social Media News

#StillIRise: Was macht Lewis Hamilton so stark? „Es geht darum, deine Fehler zu überwinden. Es geht darum, schwierige Zeiten zu überstehen…“

#ProjectONE: Das Mercedes-AMG Project ONE bringt aktuelle Formel 1 Hybrid-Technik auf die Straße. Und wir verraten, wie es funktioniert…

#TrackPreview: Das große Finale steht an – auf zum Hockenheimring! Der viermalige DTM-Sieger auf dieser Strecke, Gary Paffett, verrät, was die Rennstrecke aus Sicht eines Rennfahrers so besonders macht.

Das steht an: Termine & Ereignisse

Datum Ereignis
Freitag, 13.10.2017 DTM: Hockenheim – Training 1
Samstag, 14.10.2017 DTM: Hockenheim – Training 2 / Qualifying 1 /

Rennen 1

Sonntag, 15.10.2017 DTM: Hockenheim – Training 3 / Qualifying 2 /

Rennen 2

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